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Die Coro­na-Kri­se als Chan­ce für ein neu­es Zusam­men­ar­bei­ten im Mittelstand?

Eigent­lich hat­te ich für die­sen Monat den vier­ten Teil mei­ner Arti­kel­se­rie “Wie Du Schritt für Schritt ein Social-Intra­net mit Wor­d­Press auf­baust” vor­ge­se­hen. Ist alles anders gekom­men — Coro­na-Kri­se sei Dank. 

“Neu­land” Home-Office

Nein, das wird hier kein Arti­kel, der dar­über infor­miert, wie das Arbei­ten im Home-Office funk­tio­nie­ren kann. Das kannst Du bereits in vie­len Arti­keln nach­le­sen, die der­zeit flei­ßig ver­öf­fent­licht werden. 

Ich möch­te dar­über schrei­ben, wie sich die Art und Wei­se, wie wir im Mit­tel­stand in der inter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on in Zukunft mit­ein­an­der agie­ren wer­den, sich grund­le­gend ändern wird. In Zei­ten der all­ge­gen­wär­ti­gen “Coro­na-Kri­se” wer­den vie­le Mit­tel­ständ­ler im “Tur­bo­gang” die Ver­säum­nis­se der letz­ten Jah­re in Sachen “Col­la­bo­ra­ti­on” bzw. “Digi­ta­li­sie­rung” nach­ho­len müs­sen. Manch­mal lernt man lei­der nur auf die ganz “har­te Tour”. “Neu­land” Home-Office und stand­ortu­n­ab­hän­gi­ges Zusam­men­ar­bei­ten halt. 

Die Kri­se als Chan­ce sehen

Das mit der Chan­ce sehe ich wirk­lich so. Ich glau­be fest dar­an, dass die­se Kri­se u. a. viel posi­ti­ve Ver­än­de­rung in der Zusam­men­ar­beit im All­ge­mei­nen her­vor­brin­gen wird. Aller­dings bin ich auch fest davon über­zeugt, dass genau jetzt der rich­ti­ge Zeit­punkt ist, als Unter­neh­men ins kal­te Was­ser zu sprin­gen um die jewei­li­gen inter­nen Pro­zes­se, das Zusam­men­ar­bei­ten und die all­ge­mei­ne inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on grund­sätz­lich zu über­den­ken. Kei­ne Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on rein via E‑Mail, kei­ne Not­fall­plä­ne per Excel-Lis­te, die in einem geschütz­ten Ord­ner auf dem File­ser­ver liegen. 

Natür­lich sind Col­la­bo­ra­ti­on-Tools (ich packe zu die­sem Über­be­griff der Ein­fach­heit hal­ber auch das The­ma “Social Intra­net”) nur ein Bestand­teil des gro­ßen Gan­zen und letzt­lich “nur” ein Werk­zeug. Und ja — vie­le Mit­tel­ständ­ler befin­den sich wahr­schein­lich schon mit­ten im “Über­le­bens­kampf” und wis­sen nicht, ob sie nächs­te Woche noch hand­lungs­fä­hig sind. Wird die Regie­rung Wort hal­ten und wirk­lich alles dar­an set­zen, Unter­neh­men vor der Insol­venz zu schüt­zen? Dro­hen lan­ge Pha­sen von Kurz­ar­beit und Mas­sen­ent­las­sun­gen? Ich sel­ber habe kei­ne Ahnung wann ich beruf­lich betrof­fen sein wer­de und wann ich mich evtl. neu im Arbeits­markt ori­en­tie­ren muss. In den letz­ten Tagen habe ich mich sel­ber zu oft dabei erwischt, wie ich immer wie­der einen Blick auf die New­sti­cker der Medi­en gewor­fen habe. Immer wie­der mit neu­en Hiobs­bot­schaf­ten kon­fron­tiert zu wer­den — das stresst. Das ist doch alles total sur­rea­lis­tisch, oder? Aller­dings habe ich mich dafür ent­schie­den, hier wei­ter­hin posi­tiv zu den­ken. Auch ich muss mich in Zukunft gänz­lich anders auf­stel­len, um auf die neue Situa­ti­on ein­ge­stellt zu sein. Blin­der Opti­mis­mus fragst Du viel­leicht? Nein — eher neu­er Rea­lis­mus.

Die der­zei­ti­ge Kri­se und die lang­fris­ti­gen Nach­wir­kun­gen in der Welt­wirt­schaft wer­den u. a. dafür sor­gen, dass die stand­ort­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit anders funk­tio­nie­ren wird. Kein “9 to 5″ im klas­si­schen Büro mehr. Das The­ma “Home-Office” oder all­ge­mein das stand­ortu­n­ab­hän­gi­ge Arbei­ten (von unter­wegs aus) — davon bin ich über­zeugt — wird ein fes­ter Bestand­teil im deut­schen Mit­tel­stand wer­den. Die Unter­neh­men, die sich dann immer noch dage­gen ver­wei­gern, wer­den nach und nach ver­schwin­den. Soweit mei­ne pro­vo­kan­te These. 

Genau die Unter­neh­men, die sich jetzt inten­siv mit der “Remo­te Col­la­bo­ra­ti­on”, also der stand­ortu­n­ab­hän­gi­gen Zusam­men­ar­beit, kri­tisch aus­ein­an­der­set­zen und kei­ne Angst davor haben, den Sprung ins kal­te Was­ser zu wagen, wer­den damit die Chan­ce auf einen wich­ti­gen “Bau­stein” im Rah­men des Fort­be­stehens des eige­nen Unter­neh­mens erhal­ten. Digi­ta­li­sie­rung heißt eben nicht ab sofort alle Doku­men­te als PDF zu spei­chern, son­dern alle Pro­zes­se im Unter­neh­men kri­tisch zu hin­ter­fra­gen. Kein Blick zurück — alte Denk­mo­del­le in Sachen Zusam­men­ar­beit und Arbeits­pro­zes­se soll­ten nun end­gül­tig in die Abla­ge “P” ver­frach­tet werden.

Wir leben in einer Zeit, wo die Aus­wahl an wirk­lich guten Col­la­bo­ra­ti­on-Tools enorm ist und der Zugang bzw. die Admi­nis­tra­ti­on Dank Cloud-Umset­zung um ein viel­fa­ches ver­ein­facht ist. Ja — Daten­ho­heit und DSGVO blei­ben wei­ter­hin wich­tig — doch vie­le, beson­ders klei­ne­re Mit­tel­ständ­ler, wer­den nicht die Res­sour­cen haben, hier in den kom­men­den Mona­ten inter­ne Vari­an­ten umzu­set­zen. Zeit — das wird gera­de in den kom­men­den Mona­ten ein ent­schei­den­der Fak­tor wer­den — mehr den je. 

Ein Appell an die deut­schen Ent­wick­ler von Col­la­bo­ra­ti­on­lö­sun­gen

Rei­tet bit­te nicht mar­ke­ting­tech­nisch auf der “Coro­na-Wel­le”, son­dern zeigt wirk­li­che sozia­le Ver­ant­wor­tung und bie­tet dem Mit­tel­stand (zeit­lich begrenz­te) Son­der-Tari­fe für Eure Lösun­gen an. Ver­öf­fent­licht zeit­nah Ein­stiegs­hil­fen per Webi­na­re oder Screen­casts — seht Euch wirk­lich als Pro­blem­lö­ser und Unter­stüt­zer in die­ser schwie­ri­gen Gesamt­si­tua­ti­on.

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Mein abschlie­ßen­des Fazit

Ver­steh mich bit­te nicht falsch. Col­la­bo­ra­ti­on-Tools wer­den allei­ne natür­lich nicht dafür sor­gen, dass Unter­neh­men die­se Kri­se über­le­ben wer­den. Aller­dings wird der effek­ti­ve und sinn­vol­le Umgang eben mit die­ser Art von digi­ta­len Tools unse­re Arbeits­welt im Mit­tel­stand noch viel stär­ker ver­än­dern als es jetzt schon pas­siert. Im wel­chem genau­en Umfang — das kann ich mir jetzt noch nicht genau vorstellen.

Wie und wann über­ste­hen wir die­se Kri­se? Dar­auf habe ich kei­ne Ant­wort. Doch es wird wei­ter gehen aber voll­kom­men anders als heute. 

Hast Du Fra­gen rund­um die The­men “Home-Office” und “Social-Col­la­bo­ra­ti­on”? Ich wür­de mich sehr über einen Aus­tausch mit Dir freu­en. Schrei­be mir ger­ne Dein Feed­back in die Kom­men­ta­re oder schreib mir via XING.

Pass gut auf Dich auf und bleib gesund.

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