Col­la­bo­ra­ti­on-Tool im Test: Stackfield

In der Arti­kel-Serie “Col­la­bo­ra­ti­on-Tools im Test” möch­te ich Dir in den kom­men­den Mona­ten viel­ver­spre­chen­de Lösun­gen zei­gen, die ich sel­ber eini­ge Zeit auf Herz & Nie­ren tes­ten konn­te. Die Tests sol­len Dir eine ers­te Ent­schei­dungs­grund­la­ge geben, wel­ches Tool für Dich in Fra­ge kom­men könn­te. Los geht es mit einer Lösung aus Deutsch­land: Stackfield.

Für jeden Test-Arti­kel wer­de ich ver­su­chen, mög­lichst vie­le Infor­ma­tio­nen zum Tool zu recher­chie­ren. Zudem möch­te ich bei der Arti­kel-Serie gene­rell auf Qua­li­tät und nicht auf Quan­ti­tät set­zen. Ich will Dir einen wirk­li­chen Mehr­wert bie­ten und nicht nur einen ober­fläch­li­chen ers­ten Ein­druck. Daher wird es in der Anfangs­pha­se nicht regel­mä­ßig einen neu­en Test geben — mei­ne Frei­zeit ist als Fami­li­en­va­ter natür­lich begrenzt. 😉 

Als Review-For­mat habe ich mich für ein You­Tube-Video ent­schie­den, da ich mit die­sem Medi­um die meist sehr umfang­rei­chen Col­la­bo­ra­ti­on-Tools bes­ser vor­stel­len kann, als mit­hil­fe eines viel zu lan­gen Blog-Arti­kels. Hier geht es direkt zu mei­nem aus­führ­li­chen Video-Review.

In eige­ner Sache

Alle Inhal­te mei­nes Blog basie­ren auf mei­nen Erfah­rungs­wer­ten und stel­len mei­ne per­sön­li­che Mei­nung dar. Ich ver­zich­te auf “Affi­lia­te-Links” und “Spon­so­red Posts”. Mein Blog ist ein rein pri­va­tes Hob­by ohne kom­mer­zi­el­len Hin­ter­grund. Ich möch­te mit mei­nen Inhal­ten der Gemein­schaft etwas zurück geben, da ich sel­ber bereits seit Jah­ren von vie­len wert­vol­len Inhal­ten zahl­rei­cher Blog­ger, Pod­cas­ter und You­Tuber profitiere. 

Ein­füh­rung

Für mei­nen ers­ten Test habe ich mich für das Tool “Stack­field” ent­schie­den. Anfangs von mir als agi­les Pro­jekt- und Auf­ga­ben­ma­nage­ment-Tool für mein dama­li­ges Mar­ke­ting-Team bestimmt, beglei­te­te ich nur weni­ge Mona­te spä­ter die Ein­füh­rung von Stack­field als zen­tra­les Col­la­bo­ra­ti­on-Tool für mehr als 300 Mitarbeiter*innen. Mitt­ler­wei­le kann ich auf rund 2 Jah­re Pra­xis­er­fah­rung in Sachen “Stack­field” zurück­grei­fen. Das ist dann auch der Grund, war­um ich “Stack­field” als ers­tes “Test­ob­jekt” für mei­ne Blog-Serie gewählt habe. 

Das deut­sche Team hin­ter Stack­field arbei­tet bereits seit 2012 an der Wei­ter­ent­wick­lung. Von Anfang an leg­te das Ent­wick­ler-Team hier den Fokus auf das The­ma “Daten­si­cher­heit” und “Ver­schlüs­se­lung”. Der Daten­skan­dal, der durch den Whist­le-Blower Edward Snow­den los­ge­tre­ten wur­de, die Ein­füh­rung der DSGVO und par­al­lel dazu der “Cloud-Act” der US-Regie­rung: Das alles sorgt wei­ter­hin dafür, dass die­se The­men­be­rei­che rele­vant bei der Ent­schei­dung für ein pas­sen­des Col­la­bo­ra­ti­on-Tool bleiben. 

Stack­field im Überblick

Web­site:
https://www.stackfield.com/de

Sitz des Unter­neh­mens:
Mün­chen

Markt­start:
2012

Sprach-Unter­stüt­zung:
Deutsch & Englisch

Unter­stütz­te Platt­for­men:
Web (Chro­me, Fire­Fox & Co.), Desk­top (Win­dows & macOS), Mobi­le (iOS & Android)

Fea­tures:

  • Team- und Gruppenchat
  • Thre­ad­ba­sier­te Diskussionen
  • Auf­ga­ben­ma­nage­ment (Listen‑, Kan­ban- und Gantt-Ansicht)
  • Abnah­men
  • Doku­men­ten­ma­nage­ment
  • Wiki
  • Ter­mi­ne

Test­ver­si­on mög­lich?
Ja, 14 Tage lang ohne Hin­ter­le­gung von Zahlungsmitteln

DSGVO & Sicherheit:

  • Aus­schließ­lich ISO-zer­ti­fi­zier­te Rechen­zen­tren in Deutschland
  • “Ver­trag zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung” direkt in der App ausfüllbar
  • Alle per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten kön­nen in Stack­field jeder­zeit abge­ru­fen werden
  • Nicht vom “Cloud-Act” der US-Regie­rung betrof­fen, da allei­ni­ger Stand­ort in Deutsch­land (Mün­chen)

Sup­port:

  • Via Hil­fe-Daten­bank
  • Via Live-Chat direkt in Stackfield
  • Via E‑Mail: support@stackfield.com
  • Via Tele­fon: 089 215 5058–40

Gast­zu­gang mög­lich?
Ja, über die Nut­zer-Rol­le “Exter­ne” kann auf Stack­field mit Kun­den, Part­nern und exter­nen Dienst­leis­tern zusam­men­ge­ar­bei­tet wer­den. Für jeden Exter­nen wird hier­bei ein hal­ber Nut­zer vom Kon­tin­gent abge­zo­gen / berechnet. 

Preis­mo­dell (Stand: Juni 2020) zzgl. MwSt.:

  • “BUSINESS”-Tarif: ab 29 € pro Monat für 5 Nut­zer; mehr Nut­zer möglich
  • “PREMIUM”-Tarif: ab 39 € pro Monat für 5 Nut­zer; mehr Nut­zer möglich 
  • “ENTERPRISE”-Tarif: 9 € pro Nut­zer und Monat 
  • “ON PREMISE”-Tarif (ab 100 Nut­zer): 5 € pro Nut­zer und Monat
  • Tarif für Non-Pro­fit Unter­neh­men und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen: auf Anfrage 

Beson­der­hei­ten von Stackfield

  • End-2-End Ver­schlüs­se­lung
  • Für jeden Raum kann indi­vi­du­al das jeweils akti­ve Funk­ti­ons-Modul ein­ge­stellt werden. 
  • Modu­le kön­nen auf Kun­den­wunsch ange­passt oder kom­plett neu ent­wi­ckelt werden 
  • Kann optio­nal auf einen unter­neh­mens­ei­ge­nen Ser­ver laufen 
  • Audio- und Video­da­tei­en kön­nen direkt in Stack­field ange­zeigt werden 
  • Indi­vi­du­el­le Anmer­kun­gen auf Bilddateien 
  • Office-Doku­men­te kön­nen direkt in Stack­field ange­zeigt wer­den (ab dem Pre­mi­um-Tarif inte­griert)
  • Per­sön­li­cher Chat-Sup­port für jeden Nut­zer ist direkt im Tool integriert 
  • Von jeder Datei wird in Stack­field auto­ma­tisch eine Revi­si­on angelegt 

Mein aus­führ­li­ches Video-Review von Stackfield

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Mein abschlie­ßen­des Fazit

Auch nach 2 Jah­ren inten­si­ver Nut­zung, kann ich mich jeden Tag im Büro über Stack­field begeis­tern. Mit der neu­en Ver­si­on 4, die Ende Janu­ar 2020 erschie­nen ist, wur­den an vie­len Stel­len sinn­voll wei­ter­ent­wi­ckelt. Mitt­ler­wei­le gibt es einen wei­te­ren Preis-Tarif (nennt sich “Pre­mi­um-Tarif”), der die bis­he­ri­ge Lücke zwi­schen der nor­ma­len und der Enter­pri­se-Ver­si­on schließt. Gera­de die Mög­lich­keit in Grup­pen Video- und Audio-Mee­tings (lt. Sup­port sind der­zeit max. 10 Nut­zer gleich­zei­tig mög­lich), die Pro­jekt­port­fo­li­os (alle akti­ven Pro­jek­te wer­den in einer Gesamt­über­sicht ange­zeigt) und die erwei­ter­ten Sicher­heits­fea­tures (IP White­list, 2FA Pflicht, Erwei­ter­te Pass­word­richt­li­ni­en) spre­chen aus mei­ner Sicht für die­se neue Tarif-Stufe.

Das gefällt mir beson­ders gut:

  • Chat & Pro­jekt- und Auf­ga­ben­ma­nage­ment in einer zen­tra­len Lösung vereint
  • Platt­form­über­grei­fen­de Gesamt-Per­for­mance & Zuverlässigkeit
  • Für jeden Raum kann ich indi­vi­du­ell bestim­men, wel­che Modu­le ich wirk­lich brau­che; damit kann man die Räu­me noch indi­vi­du­el­ler nutzen
  • Erst­klas­si­ger Kun­den-Sup­port über Live-Chat, der mich in zwei Jah­ren nicht hän­gen gelas­sen hat
  • Mit dem deut­lich über­ar­bei­te­ten “Seiten”-Modul lässt sich end­lich ein Wiki aufbauen
  • Fai­res und kon­kur­renz­fä­hi­ges Preis-Modell im direk­ten Mitbewerber-Vergleich
  • Vie­le Funk­tio­nen in Stack­field las­sen sich recht ein­fach anpassen
  • Funk­tio­nen und Modu­le kön­nen (kos­ten­pflich­tig) durch die Stack­field-Ent­wick­ler an die eige­nen Anfor­de­run­gen ange­passt wer­den bzw. es kön­nen auch kom­plett neue Modu­le ent­wi­ckelt werden
  • Sehr über­sicht­li­ches und trotz­dem mäch­ti­ges Nut­zer- und Rol­len­ma­nage­ment. Der monat­li­che inter­ne Admin-Auf­wand dabei immer sehr überschaubar
  • Die Opti­on, dass ich Stack­field bei Bedarf auch auf unter­neh­mens­ei­ge­nen Ser­vern lau­fen las­sen kann. Lohnt sich mei­ner Ein­schät­zung nach aber erst ab mind. 80+ Nut­zer aufwärts.

Das gefällt mir weniger:

  • Die Dar­stel­lung der Auf­ga­ben in der mobi­len App ist mir viel zu unüber­sicht­lich. Das haben ande­re Col­la­bo­ra­ti­on-Tools der­zeit bes­ser gelöst. 
  • “Diskussionen”-Modul: Die For­ma­tie­rungs-Mög­lich­kei­ten in Sachen Text sind lei­der immer noch sehr mau. Bil­der kön­nen hier zudem nur als Anhang ein­ge­bun­den wer­den. Eine Umfra­ge/Ab­stim­mungs-Opti­on fehlt mir eben­so. Mei­ne Erwar­tungs­hal­tung für die­ses Modul geht eher in Rich­tung eines Forum, doch dafür ist es der­zeit noch zu featurearm.
  • “Aufgaben”-Modul: Zwar kön­nen mit Ver­si­on 4 nun “benut­zer­de­fi­nier­te Fel­der” erstellt wer­den, in der Board-Ansicht kann ich aber lei­der nicht defi­nie­ren, wel­che Inhal­te in der Auf­ga­ben­kar­te ange­zeigt wer­den. Das hat z. B. die Noti­on-App deut­lich bes­ser der­zeit umgesetzt. 
  • Die “Suche-Funk­ti­on” inde­xiert der­zeit noch kei­ne Inhal­te aus den oben erwähn­ten “benut­zer­de­fi­nier­ten Fel­dern” — soll aber noch kom­men lt. Support

Wie hat Dir der Arti­kel gefal­len? Feh­len Dir Inhal­te? Wel­ches Tool soll­te ich mir unbe­dingt noch anschau­en? Schreib mir ger­ne Dein Feed­back in die Kom­men­ta­re oder schreib’ mich über XING oder Lin­kedIn an. 

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